Der Unimog

Die Abkürzung für Unimog lautet Universal-Motor-Gerät.

Definition und Spurensuche:
Bei einem Unimog handelt es sich um ein universelles, allradangetriebenes Kleinlastkraftfahrzeug bzw. Geräteeinheit, das insbesondere in der Land- u. Forstwirtschaft, dem Militär und den Kommunen ausgezeichnete Leistungen garantiert.
Nach intensivem Studium von Literatur und Archiven ergab die Anordnung von Typen, Baumustern und Verkaufsbezeichnungen keinen logischen Zusammenhang. – Bis auf die Ziffer „4".
Diese arabische Zahl bildet die Basis eines gleichen Nenners namens Unimog.
Der Schwerpunkt der zugrundeliegenden Recherche liegt dabei, Sie mit auf eine Zeitreise zu nehmen.

Lagebesprechung | Briefing
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Ziel: Unimog.
Thema: Past – Present – Future.

Der Einstieg

1945 - 1947

Albert Friedrich entwirft eine Projektzeichnung für ein motorgetriebenes Universalgerät für die Landwirtschaft.
Die Idee:
Die Basis ist die Einheit von vier identischen Rädern, die mit 25 PS als Zugmaschine für die Landwirtschaft insbesondere als stationäre Antriebsmaschine und für Lieferfahrten der Agrarwirtschaft funktionieren soll.

Die Planung:
Sechs getriebeübersetzte Geschwindigkeiten bis 50 km/h, Schleppeinheit hinten inklusive Ladevolumen auf der Pritsche.

01.12.1945
Abschluss eines Produktionsvertrags zwischen Albert Friedrich und der Fa. Erhard & Söhne

01.01.1946
Das Unternehmen „Allzwecktraktor" beginnt.

28.01.1946 Erster Entwurf
Abschluss eines rationalen Gesamtwurfs durch Heinrich Rößler und Hans Zabel.
- Schräge Schubrohre zu den Achsen
- Motor- und Getriebeblocklagerung in der Längsachse des Fahrzeugs.

06.03.1946 Zweiter Entwurf
- einheitliche Blechkörper für die Gehäuse der Vorder- und Hinterachse.
- Homogene Laufradvorgelege mit Bremswirkung für die Vorder- und Hinterachse.
- ausschließlich nur vier Antriebsgelenke.
- eine Spurweite entspricht 1270 mm sowie zwei Kartoffelreihen auf dem Acker.
- Simultan wurde an der Entwicklung der Laufradvorgelege der Portalachse und dem Fahrzeugrahmen inklusive Querträgern gearbeitet.
Bis heute die Besonderheit aller Unimog-Baureihen.

Was machte dieses Fahrzeugkonzept so innovativ, einzigartig und erfolgreich?
- Die Höchstgeschwindigkeit mit 50 km/h
- gefederte und gedämpfte Achsen wegen der Höchstgeschwindigkeit
- Allradantrieb und Differentialsperren vorne und hinten
- Bremsen an Vorder- und Hinterachse
- Rahmenbauart ähnlich wie bei Pkw und Lkw
- Zweisitziges Fahrerhaus mit geschlossenem Verdeck und gepolsterten Sitzen
- Hilfsladefläche über der Hinterachse mit 1 t Tragfähigkeit
- Gewichtsverteilung statisch: 2/3 auf Vorderachse, 1/3 auf Hinterachse
- Geräteanbaumöglichkeit vorne, Mitte und hinten
- Zapfwellenbetrieb vorne, Mitte und hinten

Ende 1946
Entwicklung und Umsetzung eines Prototyps mit ZF-Vierganggetriebe, Verteilergetriebe Renk und dem Daimler OM 136 Benzinmotor (U1-U4), danach U5 bis U6 mit Daimler OM 636.912 Dieselmotor.
Zahlen und Fakten:
- Fahrerhaus mit Cabrio-Verdeck
- Motorleistung: 25 PS
- Hubraum: 1.700 ccm
- Radstand: 1.720 mm
Erkennungszeichen:
- Motorhaube mit unterbrochener Sicke und Ochsenkopf
- hinter dem Frontgrill liegende Scheinwerfer
- Sichtbare Drahteinlage Kotflügel vorne
- Einlochfelgen
Aus dieser Zeit entstammt auch der durch den Ingenieur Hans Zabel eingeführte Begriff „Universal-Motor-Gerät", der nun kurz und konzentriert den Namen „Unimog" trägt.

Frühjahr 1947
Erste Testfahrten mit dem U1 in der Gegend von Gmünd. Das Antriebsaggregat war der neue OM 636 Dieselmotor (Erkennungszeichen: geteilter Ventildeckel, BM 636.912), der zeitgleich auch für den Pkw 170 D verwand wurde. Die Produktion dieses Motors war zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht entschieden. Albert Friedrich und sein Team gingen das Risiko ein und vertrauten Mercedes-Benz. Vier Prototypen wurden in Schwäbisch Gmünd entwickelt und gebaut.
Der U5, heutiger Standort im Landwirtschafts-Museum in Hohenheim, und der U6, heutiger Standort im Unimog-Museum Gaggenau, wurden bereits von der Firma Boehringer Werkzeugmaschinen GmbH in Göppingen produziert.


1949 – 1951

Baureihe Boehringer Unimog 70.200
Verlagerung der Unimog-Produktion zu der Firma Boehringer Werkzeugmaschinen GmbH in Göppingen.

Zahlen und Fakten:
Fahrerhaus mit Cabrio-Verdeck
Motor:
Daimler OM 636/I-U, Dieselmotor mit 6-Gang-Getriebe und 2 Rückwärtgängen
Motorleistung: 2.350 U/min, 25 PS
Hubraum: 1.700 ccm
Radstand: 1.720 mm
Stückzahl: 600

Erkennungszeichen:
- Ochsenkopf mit Hörner in Form eines „U's" und Unimog auf der Motorhaube
- Kotflügel vorne ohne Sicken
- Außennaben zylindrisch
- Achsmittelstück verschraubt
- verschraubte Türscharniere
- 6-Loch-Felgen
- Niete unter dem Armaturenbrett
- verkürzte Ackerschiene
- Pritschenrahmen abgerundet
- Farbe/Lack: Tannengrün DB 6286

1951
Baureihe U 2010
Daimler-Benz übernimmt den Bereich Unimog von Boehringer und das erste Fahrzeug der Baureihe 2010 verlässt das Band.

Zahlen und Fakten:
Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
U 25 (04.06.1951 – 08/1953)
Motor: OM 636.914 (1,7-Liter 4-Zylinder-Diesel)
Motorleistung: 18 kW (25 PS) bei 2.300 U/min
Hubraum: 1.767 ccm
Abmessungen: 3.570 x 1.630 x 2.100 mm
Radstand: 1.720 mm
Zulässiges Gesamtgewicht: 3.150 kg, Nutzlast: 1.000 kg
Stückzahl: 5.846

Erkennungszeichen:
- Ochsenkopf mit Hörner in Form eines „U's" auf der Motorhaube
- kein Mercedes-Stern
- Bereifung: 6,5 x 20


1953

Die Baureihe U 2010 wird in die Baureihe U 401 (kurzer Radstand) umbenannt und durch die Baureihe U 402 (langer Radstand) erweitert. Erstmalig erhielt der Unimog ein geschlossenes Fahrerhaus bzw. eine feste Kabine, dessen Fertigung die Firma Westfalia übernimmt.

Baureihe 401
Zahlen und Fakten:
Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
U 25 (08/1953 – 08/1956)
Motor: OM 636.914 (1,7-Liter 4-Zylinder-Diesel)
Motorleistung: 18 kW (25 PS) bei 2.300 U/min
Hubraum: 1.767 ccm
Abmessungen: 3.570 x 1.630 x 2.100 mm
Radstand: 1.720 mm
Zulässiges Gesamtgewicht: 3.150 kg, Nutzlast: 1.000 kg
Stückzahl: 10.928

Erkennungszeichen:
- geschlossenes Fahrerhaus
- Mercedes-Stern
- Froschaugen

Baureihe 402
Zahlen und Fakten:
Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
U 25 (11/1953 – 03/1956)
Motor: OM 636.914 (1,7-Liter 4-Zylinder-Diesel)
Motorleistung: 18 kW (25 PS) bei 2.300 U/min
Hubraum: 1.767 ccm
Abmessungen: 3.800 x 1.630 x 2.100 mm
Radstand: 2.120 mm
Zulässiges Gesamtgewicht: 3.350 kg, Nutzlast: 1.400 kg
Stückzahl: 518

Erkennungszeichen:
- geschlossenes Fahrerhaus
- Mercedes-Stern
- Froschaugen


1955

Im Mai verlässt der erste Unimog S die Produktionshallen in Gaggenau. Konzipiert für militärische Einsatzzwecke. Zugleich wurde 1955 die Bundeswehr gegründet, die zum Großabnehmer des Unimog S wurde. Der Unimog S entpuppte sich als Bestseller. Weitere Armeen wollten das hochgeländegängige Einsatzfahrzeug in ihrem Fuhrpark sehen. So wurden die ersten Produktionseinheiten an die französische Armee ausgeliefert.

Baureihe 404.1/404.0 (Unimog S)
Zahlen und Fakten:
Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
BR 404.1: U 60 / U 80 / U 82 / U 82/80 / U 92 / U 92/80 / U 110 S (05/1955 – 06/1977)
BR 404.0: U 82 / U 110 (02/1972 – 12/1980)
Motor: M 180 (6-Zylinder-Benzinmotor), M 130 (6-Zylinder-Benzinmotor für BR 404.0)
Motorleistung: 59 kW (80 PS), 60 kW (82 PS), 70 kW (92 PS), 81 kW (110 PS) M 130 Benzinmotor
44 kW (60 PS) Dieselmotor OM 615.932
Hubraum: 2.195 ccm, 2.778 ccm (M 130)
Abmessungen: 5.030 x 2.150 x 2.630 mm
Radstand: 2.350 mm, 2.670 mm (U 80/82), 2.900 mm (alle anderen)
Zulässiges Gesamtgewicht: 4.750 – 5.500 kg, Nutzlast: 1.900 – 2.400 kg
Stückzahl: 64.242

Erkennungszeichen:
- langer Radstand
- Zenith-Doppelvergaser


1956

Die Metamorphose des Basis-Unimog U 401 bzw. U 402. Die Motorleistung stieg auf 30 PS an und die Baureihenbezeichnung änderte sich in U 411. Im Folgejahr gab es optional ein synchronisiertes Getriebe anstelle des bislang verbauten Klauenaggregats. Ab 1959 gehörte die Getriebesynchronisation zur Serienausstattung. – Ein weiterer innovativer Meilenstein für Ackerschlepper.

Baureihe 411 (insbes. U 411a, U 411b, U 411c)
Zahlen und Fakten:
- Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
BR 411 (08/1956 – 10/1961, BR 411a (10/1961 – 03/1963
BR 411b (03/1963 – 04/1964), BR 411c (04/1964 – 01/1974)
Motor: OM 636.914 (1,7-Liter 4-Zylinder-Diesel)
Motorleistung: 18 kW (25 PS), 21 kW (30 PS), 23 kW (32 PS), 24 kW (34 PS), 26 kW (36 PS)
Hubraum: 1.767 ccm
Abmessungen: 5.030 x 2.150 x 2.630 mm
Radstand: 1.720 mm / 2.120 mm (U 411, U 411a/b), 2.570 mm (U 411c)
Zulässiges Gesamtgewicht: 3.150 – 3.550 kg (BR 411, 411a/c), bzw. 3.200 – 5.100 kg (BR 411c), Nutzlast: 1.000 – 1.200 kg
Stückzahl: 39.851


1963

Die Baureihe des U 406 wird präsentiert. Die Besonderheit des Modells ist die Option des kippbaren Fahrerhauses.
Baureihe 406
Zahlen und Fakten:
Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
P 65 / G 65 / T 65 (04/1963 – 05/1966)
U 65 T / U 70 T / U 80 T (01/1965 – 07/1968)
U 70 / U 80 / U 84 (05/1966 – 12/1989)
U 900 (01/1973 – 1989)
Motor: OM 312 (6-Zylinder-Vorkammer-Diesel), OM 352 (6-Zylinder-Diesel-Direkteinspritzer)
Motorleistung: 48 kW (65 PS) OM 312, 52 kW (70 PS), 58 kW (80 PS) OM 352, 62/81 kW (84/110 PS)
Hubraum: 4.580/5.675 ccm
Abmessungen: 4.000 x 2.000 x 2.250 mm (U 65), 4.100 x 2.030 x 2.300 (U 70), 2.262 x 2.000 x 2.250 mm (U 65 T/U 70 T), 2.262 x 2.000 x 2.360 mm (U 80 T), 4.100 x 2.000 x 2.360 mm (U 80), 4.100 x 2.160 x 2.350 mm (U 84/U 900)
Radstand: 2.380 mm / 1.536 mm / 1.602 mm / 1.555 mm / 1.630 mm
Zulässiges Gesamtgewicht: 5.000 kg (U 65), 5.500 kg (U 70), 6.000 kg (U 65 T/U 70 T/U 80 T/U 80/U 84/U 900)
Stückzahl: 37.069


1965

Baureihe 416
Zahlen und Fakten:
Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
U 80 (09/1965 – 01/1969
U 90 (01/1969 – 01/1970)
U 90 T (07/1968 – 12/1975)
U 100/416 (06/1969 – 11/1970)
U 100/U 110/U 110 T (10/1968 – 12/1988)
U 100/U 1100L/U 1100 L/34 (06/1969 – 1990)
Fahrgestell UR 416 (12/1969 – 03/1989)
U 125/U 1100L (11/1970 – 12/1988)
Motor:
OM 352 (6-Zylinder-Diesel-Direkteinspritzer)
Motorleistung:
59 kW (80 PS), 66 kW ( 90 PS), 74 kW (100 PS), 81 kW (110 PS), 92 kW (125 PS)
Hubraum:
5.675 ccm
Radstand:
2.900 mm/3.400 mm
Zulässiges Gesamtgewicht:
6.000 kg (U 80, U 90, U 90 T)
6.000 – 7.000 kg (U 100/110, U 1100)
9.000 – 13.750 kg (U 100 T/U 110 T, U 1100 T)
6.500 – 7.000 kg (U 100, U 1100 L, U 1100 U L/34, U 125, U 1100 L/29)
Nutzlast:
2.200 – 3.150 kg
Stückzahl: 45.336


1966

Der 100.000 Unimog verlässt das Band.

Baureihe 421
Zahlen und Fakten:
- Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
U 40 (02/1966 – 02/1968)
U 45 (02/1968 – 04/1971)
U 52 (02/1970 – 12/1988)
U 60/U 600 (04/1971 – 04/1989)
U 40 T (07/1966 – 02/1968)
U 45 T (02/1968 – 1971)
U 55 T (03/1968 – 1971)
U 60 T/U 600 T (03/1971 – 12/1988)
Motor:
OM 621, OM 615, OM 616 (4-Zylinder-Vorkammer-Diesel)
Motorleistung:
29 kW (40 PS), 33 kW (45 PS), 38 kW (52 PS), 44 kW (60 PS)
Hubraum:
1.988 ccm/2.197 ccm/2.456 ccm/2.404 ccm
Radstand:
2.250 mm/2.605 mm
Zulässiges Gesamtgewicht:
3.700 kg (U 40)
4.000 kg (U 45)
4.200 kg (U 52/U 600, U 60/U 600 L)
7.500 – 9.000 kg (U 60 T/U 600 T)
Nutzlast:
1.250 – 5.690 kg
Stückzahl: 18.990

Baureihe 403/413
Zahlen und Fakten:
- Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
BR 403: U 54 (04/1966 – 04/1972)
U 66/U 72/U 800 (03/1969 – 04/1988)
BR 413: U 80/U 800 L (02/1969 – 04/1988)
Motor:
OM 314 (4-Zylinder-Reihen-Direkteinspritzer-Dieselmotor)
Motorleistung:
39 kW (54 PS), 48 kW (66 PS), 53 kW (72 PS)
Hubraum:
3.780 ccm
Radstand:
2.380 mm (BR 403), 2.900 mm (BR 413)
Zulässiges Gesamtgewicht:
6.000 kg
Nutzlast:
2.300 kg
Stückzahl:
5.063 (U 403)
633 (U 413)


1973

Baureihe MB-trac 440
Zahlen und Fakten:
Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
MB-trac 65/70 (07/1973 – 07/1975)
MB-trac 700 (08/1975 – 10/1991)
MB-trac 800 (08/1975 – 10/1991)
MB-trac 900/MB-trac turbo 900 (09/1981 – 10/1991)
Motor:
OM 314 (4-Zylinder-Diesel-Direkteinspritzer)
OM 314 A (4-Zylinder-Diesel-Direkteinspritzer mit Turbo)
Hubraum:
3.780 ccm
Radstand:
2.400 mm
Zulässiges Gesamtgewicht:
6.000 kg, 6.500 kg (MB-trac turbo 900)
Stückzahl:
24.603


1975

Baureihe 425
Zahlen und Fakten:
Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
U 1300 (08/1975 – 1982)
U 1500 (10/1975 – 12/1988)
U 1500 T (11/1976 – 12/1988)
Motor:
OM 352 A (6-Zylinder-Dieselmotor-Direkteinspritzer mit Turbolader)
Motorleistung:
92 kW (125 PS), 110 kW (150 PS)
Hubraum:
5.675 ccm
Radstand:
2.810 mm
Zulässiges Gesamtgewicht:
9.000 kg
Nutzlast:
3.450 – 3.600 kg
Stückzahl:
4.203

1975
Baureihe 435
Zahlen und Fakten:
Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
U 1300 L/U 1350 L (10/1975 – 1990)
U 1300 L/37 U 1550 L/37 (06/1980 – 04/1990)
U 1700/U 1750 (09/1979 – 12/1988)
U 1700 L/U 1750 L (10/1975 – 12/1988)
U 1700 L/38 / U 1750 L/38 (03/1980 – 12/1989)
Motor:
OM 352 (6-Zylinder-Diesel-Direkteinspritzer)
OM 352 A (6-Zylinder-Diesel-Direkteinspritzer mit Turbolader)
Motorleistung:
96 kW (130 PS), 124 kW (168 PS)
Hubraum:
5.675 ccm
Radstand:
3.250 mm/3.700 mm/3.850 mm
Zulässiges Gesamtgewicht:
7.490 – 9.000 kg
Nutzlast:
3.060 – 3.720 kg
Stückzahl:
30.726


1976

Baureihe 424
Zahlen und Fakten:
Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
U 1000 (09/1976 – 01/1989)
U 1000 T (01/1979 – 06/1983
U 1200 (06/1982 – 12/1988)
U 1200 T (01/1983 – 12/1988)
U 1250 (05/1984 – 01/1989)
U 1550 (1986 – 1989)
U 1250 L (01/1985 – 12/1988)
U 1550 L (1986 – 1988)
Motor:
OM 352 (6-Zylinder-Diesel-Direkteinspritzer)
OM 352 A (6-Zylinder-Diesel-Direkteinspritzer mit Turbolader)
Motorleistung:
70 kW (95 PS), 81 kW (110 PS), 92 kW (125 PS), 110 kW (150 PS)
Hubraum:
5.675 ccm
Radstand:
2.650 mm/3.250 mm
Zulässiges Gesamtgewicht:
7.500 kg / 9.000 kg / 10.500 kg
Nutzlast:
2.350 kg / 3.600 kg / 2.900 kg
Stückzahl:
11.232

1976
MB-trac Baureihe 442 / 443
Zahlen und Fakten:
Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
MB-trac 1100 (BR 442) (07/1976 – 10/1984
MB-trac 1100 (10/1984 – 02/1987)
MB-trac 1300 (07/1976 – 02/1987)
MB-trac 1500 (07/1980 – 02/1987)
MB-trac 1300 turbo (02/1987 – 12/1991)
MB-trac 1400 turbo (02/1987 – 12/1991)
MB-trac 1600 turbo (02/1987 – 12/1991)
MB-trac 1800 Intercooler (06/1990 – 12/1991)
Motor:
OM 352, OM 352 A, OM 366 A, OM 366 LA (mit Ladeluftkühler)
Hubraum:
5.675 / 5.958 ccm
Radstand:
2.650 mm
Zulässiges Gesamtgewicht:
9.000 – 10.000 kg
Stückzahl:
8.520


1987 - 1988

1987
MB-trac Baureihe 441
Zahlen und Fakten:
Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
MB-trac 1000 (02/1987 – 12/1991)
MB-trac 1100 (02/1987 – 12/1991)
Motor:
OM 352 / OM 366
Motorleistung:
70 kW (95 PS), 74 kW (100 PS), 81 kW (110 PS)
Hubraum:
5.675 – 5.958 ccm
Radstand:
2.600 mm
Zulässiges Gesamtgewicht:
7.000 kg
Stückzahl:
8.242

1988
Baureihe 427
Zahlen und Fakten:
Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
U 1200T/U 1400 T (01/1988 – 2001)
U 1000 (01/1988 – 1993)
U 1200 (01/1988 – 1994)
U 1400 T (01/1988 – 2002)
U 1600 (01/1988 – 2002)
U 1600 (214) (01/1992 – 2003)
U 1250 (01/1988 – 1994)
U 1250 L/U 1450 L (01/1988 – 2001)
U 1450 (01/1988 – 2002)
U 1650 (01/1988 – 2002)
U 1650 L (01/1988 – 2002)
U 1650 (214) (01/1992 – 2002)
U 1650 L (214) (01/1992 – 2000)
Motor:
OM 366 A (6-Zylinder-Diesel-Direkteinspritzer mit Abgasturbolader)
OM 366 LA (6-Zylinder-Diesel-Direkteinspritzer mit Abgasturbolader und Ladeluftkühler)
Motorleistung:
75 kW (102 PS), 92/100 kW (125/136 PS), 92 kW (125 PS), 100 kW (136 PS), 115 kW (156 PS), 157 kW (214 PS)
Hubraum:
5.958 ccm
Radstand:
3.250 mm
Zulässiges Gesamtgewicht:
7.500 kg / 10.000 kg / 13.500 kg
Stückzahl:
16.401

1988
Baureihe 407
Zahlen und Fakten:
Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
U 600 (03/1988 – 1993)
U 650 (03/1988 – 1993)
U 650 L (03/1988 – 1993)
Motor:
OM 616 (4-Zylinder-Vorkammer-Dieselmotor)
Motorleistung:
38 kW (52 PS), 44 kW (60 PS)
Hubraum:
2.399 ccm
Radstand:
2.250 / 2.605 mm
Zulässiges Gesamtgewicht:
4.500 kg
Nutzlast:
1.800 kg / 1.680 kg / 2.140 kg
Stückzahl:
789

1988
Baureihe 437
Zahlen und Fakten:
Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
U 1700 (05/1988 – 1994)
U 1800 (01/1992 – 1994)
U 2100/U 2400 (1989 – 2002)
U 1750 (05/1988 – 1994)
U 1850 (01/1992 – 1993)
U 2150/U 2450 (1989 – 2002)
U 1350 L (05/1988 – 1994)
U 1550 L (05/1988 – 2002)
U 1550 L/37/38/45 (06/1988 – 2002)
U 1750 L (05/1988 – 1993)
U 1850 L (01/1992 – 1994)
U 2150 L/U 2450 L (1989 – 2002)
U 2450 L/38/U 2450 L/6x6 (1995 – 2002)
U 2400 TG (08/1993 – 2001)
U 1700 T/U 1800 T/U 2100 (07/1988 – 2001)
Motor:
OM 366 A (6-Zylinder-Diesel-Direkteinspritzer Turbo)
OM 366 LA (6-Zylinder-Diesel-Direkteinspritzer Abgasturbolader)
Motorleistung:
100 kW (139 PS), 114 kW (155 PS), 125 kW (170 PS), 132 kW (180 PS), 157 kW (214 PS), 177 kW (240 PS)
Radstand:
2.810 mm / 3.250 mm / 3.700 mm / 3.850 mm / 3.900 mm + 1.400 mm (U 2450 L 6x6), 4.100 mm (U 2400 TG)
Stückzahl:
10.718

1988
Baureihe 417
Zahlen und Fakten:
Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
U 1100 T (09/1988 – 1993)
U 800 (04/1988 – 12/1990)
U 900 (04/1988 – 1993)
U 1150 (04/1988 – 1993)
U 1150 L (04/1988 – 1993)
U 1150 L/34 (1988 – 1992)
Motor:
OM 314 (4-Zylinder-Dieselmotor)
OM 352 (6-Zylinder-Diesel-Direkteinspritzer)
Motorleistung:
55 kW (75 PS), 62/81 kW (84/110 PS), 81 kW (110 PS)
Hubraum:
3.782 ccm / 5.675 ccm
Radstand:
2.380 mm / 2.605 mm / 2.900 mm / 3.400 mm
Zulässiges Gesamtgewicht:
6.500 kg / 9.000 kg
Nutzlast:
3.000 kg
Stückzahl:
2.275


1992

Baureihe 408
Zahlen und Fakten:
Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
U 90 (09/1992 – 1997)
U 90 turbo (1996 – 1997)
U 100 L (1994 – 1997)
U 100 L turbo (1996 – 2001)
Motor:
OM 602 (5-Zylinder-Dieselmotor)
OM 602 DE 29 LA (5-Zylinder-Diesel-Direkteinspritzer mit Turbolader und Ladeluftkühler)
Motorleistung:
64 kW (87 PS), 72 kW (98 PS), 85 kW (115 PS)
Hubraum:
2.874 ccm
Radstand:
2.690 mm / 3.220 mm
Zulässiges Gesamtgewicht:
4.800 kg / 5.500 kg
Nutzlast:
1.570 kg / 1.210 kg / 2.510 kg
Stückzahl:
2.050

1992
Baureihe 418
Zahlen und Fakten:
Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
U 110 (04/1992 – 1995)
U 130 (1992 – 1999)
U 140 (04/1992 – 1998)
U 140 L (1993 – 1998)
U 140 T (1993 – 1995)
Motor:
OM 364 A (4-Zylinder-Diesel-Direkteinspritzer mit Turbolader)
OM 364 LA (4-Zylinder-Diesel-Direkteinspritzer mit Turbolader und Ladeluftkühler)
Motorleistung:
75 kW (102 PS), 98 kW (133 PS), 103 kW (140 PS)
Radstand:
2.830 mm / 3.470 mm
Zulässiges Gesamtgewicht:
7.500 kg
Nutzlast:
3.350 kg / 3.280 kg / 4.110 kg
Stückzahl:
1.223


1996

Baureihe 409
Zahlen und Fakten:
Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
UX 100 H (1996 – 1998)
UX 100 M (1996 – 1998)
Motor:
OM 601 D 23 (4-Zylinder-Vorkammer-Dieselmotor)
OM 602 DE 29 LA (5-Zylinder-Diesel-Direkteinspritzer mit Turbolader und Ladeluftkühler)
Motorleistung:
54 kW (73 PS), 90 kW (122 PS)
Hubraum:
2.299 ccm / 2.874 ccm
Radstand:
2.150 mm / 2.600 mm
Zulässiges Gesamtgewicht:
3.500 kg
Nutzlast:
1.320 / 1.260 kg
Stückzahl:
790


2000

Baureihe 405
Zahlen und Fakten:
Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
U 300 (2000 - ?)
U 400 (2000 - ?)
U 500 (2000 - ?)
Motor:
OM 904 LA (4-Zylinder in Reihe Diesel-Direkteinspritzer mit Turbolader und Ladeluftkühlung)
OM 906 LA (6-Zylinder in Reihe Diesel-Direkteinspritzer mit Turbolader und Ladeluftkühlung)
Motorleistung:
110 kW (150 PS), 130 kW (177 PS), 175 kW (238 PS), 210 kW (286 PS)
Hubraum:
4.249 ccm / 6.374 ccm
Radstand:
3.080 / 3.600 mm (U 300 / U 400)
3.350 mm / 3.900 mm (U 500)
Zulässiges Gesamtgewicht:
7.500 – 10.200 kg (U 300)
11.990 – 12.500 kg (U 400)
11.900 – 16.000 kg (U 500)
Nutzlast:
2.120 – 3.960 kg (U 300)
5.840 – 6.510 kg (U 400)
5.070 – 8.180 kg (U 500)


2002

Baureihe 437.4
Zahlen und Fakten:
Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
U 3000 (2002 – 2009)
U 4000 (2002 - ?)
U 5000 (2002 - ?)
Motor:
OM 904 LA (4-Zylinder in Reihe Diesel-Direkteinspritzer mit Turbolader und Ladeluftkühler)
OM 924 LA (4-Zylinder in Reihe Diesel-Direkteinspritzer mit Turbolader und Ladeluftkühler)
Motorleistung:
130 kW (177 PS), 160 kW (218 PS)
Hubraum:
4.249 ccm / 4.801 ccm
Radstand:
3.250 / 3.850 mm (U 3000, U 4000, U 5000)
Zulässiges Gesamtgewicht:
7.500 / 8.500 kg (U 3000)
7.500 / 9.500 kg
Feuerwehr 10.000 kg (U 4000)
11.990 – 12.500 / 13.800 kg (U 5000)
Feuerwehr 14.100 kg
Nutzlast:
3.370 – 4.220 kg (U 3000)
4.370 – 5.220 kg (U 4000)
6.840 – 8.200 kg (U 5000)


2007

Baureihe 405 (U 20)
Zahlen und Fakten:
Verkaufsbezeichnung (Bauzeit):
U 20 (2007 - ?)
Motor:
OM 904 LA (4-Zylinder in Reihe Diesel-Direkteinspritzer mit Turbolader und Ladeluftkühler)
Motorleistung:
110 kW (150 PS), 130 kW (177 PS)
Hubraum:
4.249 ccm
Radstand:
2.700 mm
Zulässiges Gesamtgewicht:
7.500 / 8.500 / 9.300 kg
Nutzlast:
2.850 / 3.850 / 4.650 kg

Weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Unimog